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Kompass: «Ich ritze mich, also bin ich»

Symbolbild

Logo LC Mo 1. Febr. 2010, 20:00h
Di 2. Febr., 01:00h / 10:00h

Die Hölle auf Erden: Vom Alkohol abhängig, sadistisch und unvorstellbar brutal, tyrannisiert Sandra Wunderlis Vater die Familie. Mit den jüngeren Geschwistern muss das Mädchen zusehen, wie er die Mutter vergewaltigt, sie im Badewasser zu ersäufen sucht.

Die Exzesse ihres Vaters hinterlassen in Sandra Wunderli tiefe seelische Wunden. Als sie den unbeherrschten Charakter ihres Vaters in sich selbst erkennt, erschrickt die gebürtige Deutsche. Sie beginnt, mit Gabeln und Schlüsseln ihre Haut aufzuritzen, um sich für ihre Schlechtigkeit zu bestrafen. Heute frei von diesen Zwängen, ist Sandra Wunderli glücklich mit einem Schweizer verheiratet und zweifache Mutter.

Erst seit kurzem weiss Wunderli, dass sie am sogenannten «Borderlinesyndrom» litt. In der Sendung spricht sie über Vergangenes, Gegenwärtiges und auch über Zukunftsperspektiven und Hoffnungen.

Sandra Wunderli ist zu sehen im FENSTER ZUM SONNTAG-Talk «Ich ritze mich, also bin ich (Borderline)»

Short-Cut: Bekehrung auf Probe
Mit einer Gabel sticht sie sich ins Bein. Ein Schlüssel dient ihr dazu, sich die Haut aufzuschlitzen, denn ein Messer wäre ihr zu human. Sandra Wunderli tut dies, um sich selbst zu spüren. weiter ...

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